Seit 27. Januar gibt es dass offizielle Formuar zur Abwrackprämie.

Wer ein seit mindestens einem Jahr ein Auto besitzt, dass neun Jahre oder älter ist, kann ab sofort eine Umweltprämie beantragen. Wer sein altes Auto verschrotten lässt und still legt und sich im Anschluss einen Neu- oder Jahreswagen kauft, erhält einen Bonus von 2500 Euro.

Die Abwrackprämie erfreut sich seit der Einführung allergrößter Beliebtheit. Doch wer, ausser dem Vebraucher profitiert eigentlich am meisten von der Prämie?

Momentan können die Autohändler den Ansturm auf die verschiedenen Klein- und Kleinstwägen kaum bewältigen. Bei VW sind beispielsweise FOX,  Polo nahezu restlos ausverkauft. Bis Juli ist es nur sehr schwer noch an einen dieser Wagen heranzukommen. Es wird zu erheblichen Lieferengpässen kommen.

Für Mittelklassewagen, wie zum Beispiel den Golf, gibt es dagegen kaum noch Interesse. Man sieht also, dass die Abwrackprämie überwiegend nur bei Klein- und Kleinstwägen Wirkung zeigt.

Neben VW gibt es eigentlich nur noch einen deutschen Autohersteller, der Autos in dieser Klasse produziert. Opel.

Es zeichnet sich also bereits jetzt ab, wer am meisten von der Abwrackprämie profitiert. Die auslänischen Autohersteller. Hier können vor allem Japaner, Franzosen und Italiener mit ihren günstigen Kleinwägen punkten.

Neben den Autokäufern und Autohändlern werden also überwiegend die ausländischen Hersteller gefördert. Hersteller wie Daimler oder BMW werden kaum, oder nur in verschindend geringem Maße von der Prämie profitieren.

Für mich ist die Abwrackprämie deshalb äußerst fragwürdig. Hier werden unsere Steuergelder in die Taschen der ausländischen Hersteller gespielt. Die deutsche Wirtschaft profitiert nur wenig davon.