Obwohl man gedacht hat, dass die Krise in der einen oder anderen Form auch mal wieder ein Ende haben müsste, sind doch Wörter wie Kreditklemme, Arbeitsplatzabbau und Bankenverstaatlichung noch in aller Munde. Die Angst um den Arbeitsplatz lässt die deutschen Bundesbürger immer vorsichtiger werden und ihre finanziellen Mittel beisammen halten. Aber gerade in solchen Zeiten, in denen auch der Wegfall der Rente nur noch eine Frage von Zeit bedeutet, sollte man sich über seine finanzielle Altersvorsorge Gedanken machen. So gibt der Staat bereits Anreize indem er wohnwirtschaftlichen Finanzierungsprojekten steuerlich Vorteile zugesteht und sie zudem finanziell bezuschusst. Durch die Finanzierung der eigenen vier Wände kann man also nicht nur die geringen Bauzinsen mitnehmen, sondern auch noch die Vorteile von Riester und Co. Allerdings ist daran die Bedingung geknüpft, dass man die Immobilie dann auch wohnwirtschaftlich nutzt. Das bedeutet, man muss selbst die Immobilie beziehen. Hier kann man auch von einer Immobilienfinanzierung sprechen Aber auch für alle, die ihre Immobilie vermieten wollen, können über die Möglichkeiten des Festdarlehens steuerliche Vorteile erhalten. Bei diesem muss man über die Laufzeit nämlich nur Zinsen an die Bank zahlen und diese lassen sich ebenfalls steuerlich absetzten. Der Tilgungsanteil fließt derweil in ein Bausparvertrag oder eine Lebensversicherung. Sobald das Darlehen dann fällig ist, löst man diesen Vertrag auf und kann, mit dem darin angespartem Geld, die gesamte Schuld begleichen. Allerdings dürfen bei allem guten Vorsatz, die Grundbedingungen einer Finanzierung nicht aus den Augen gelassen werden. Eine sichere Anstellung und ein regelmäßiges Einkommen zählen dazu. Wer also nicht genügend Bonität aufweisen kann, muss einen Bürgen verpflichten oder eine Sach-oder Rechtabtretung vereinbaren.

Tina Wagner; wagner@finads.de

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