Unter dem Begriff „Detektiv“ beschreibt man eine Person, die Leute überwacht, Befragungen durchführt und durch gesammelte Beweise Fälle zu lösen versucht. Das Wort selbst kommt aus dem lateinischen und bedeutet „aufdecken“. Ein Detektiv hält seine Beobachtung systematisch fest und notiert sich diese schriftlich. Viele Detektive halten sich auch an Methoden die eigentlich nicht erlaubt sind (z.B. durch Telefonmitschnitte). Viele dieser gesammelten Hinweise sollen später vor Gericht dazu dienen, um etwas zu verdeutlichen bzw. zu beweisen.

Ursprünglich kommt der Begriff „Privatdetektiv aus dem angelsächsischen „private investigator“ und war bzw. ist eigentlich für eine Dienstgradform gedacht. Doch heutzutage werden Detektive vor allem für das Auftreten im wirtschaftlichen Kreisen gebucht bzw. geordert. In Deutschland haben Detektive die auf selbständiger Basis arbeiten keine staatliche Lizenz und demnach auch keine höheren Befugnisse. Viele Dinge wie Telefonmitschnitte sind verboten oder bewegen sich im grauen Bereich deutscher Gesetze. Viele Detektive können dem Kunden auch keine Garantie auf Lösung des Falles anbieten, da dies oftmals unmöglich ist. Aus diesem Grund muss der Kunde auch einen Dienstvertrag unterschreiben, dass er über diese Tatsachen aufgeklärt ist. Viele Detektive werden heutzutage beispielsweise in Kaufhäusern eingesetzt und dienen als Schutz bzw. überwachen potenzielle Ladendiebe. Aber auch Schwarzarbeiter oder Arbeiter die angeblich krank sind und in einem anderen Unternehmen zusätzlich arbeiten werden entlarvt. Oftmals sind es jedoch auch ganz normale Partner, die wissen wollen ob der Partner fremdgeht. Hierbei wird der Partner dann über einen gewissen Zeitraum überwacht und die Ergebnisse dem Geschädigten vorgelegt. In Großbritannien haben die dortigen Detektive einen besseren Ruf als hierzulande. Der Grund, sie können beispielsweise auch gerichtliche Dokumente zustellen, die hier nur ein Gerichtsvollzieher zustellen darf.

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