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Der Name Wiesmann steht seit etlichen Jahren – nicht nur in Deutschland – für exklusive, handgefertigte Automobile made in Germany. Die beiden Firmengründer Friedhelm und Martin Wiesmann wurden für ihre einzigartigen Sportwagen auch schon mit dem reddot design award ausgezeichnet, was die hohe Qualität und den besonderen Anspruch als Edelsportwagenmarke von Wiesmann noch zusätzlich unterstreicht.
Außergewöhnliches Design und bewährte Motorentechnik von BMW- diese Kombination hat sich bezahlt gemacht, nicht umsonst zählen die Sortwagen von Wiesmann mit zu den begehrtesten unter den handgefertigten Automobilen.
Momentan bietet Wiesmann zwei unterschiedliche Modelle an, die jeweils ihren eigenen Charme versprühen. Zum einen wäre da der Roadster mit einem knackig brüllenden Reihensechszylinder und dann noch ein echter “Gran Turismo”, der GT, mit laut blubberndem Achtzylinder. Egal für welches der herausragenden Fahrzeuge sich der Käufer entscheidet, mit einem Wiesmann wird er immer auffallen und ein wahrhaft seltenes Fahrzeug auf unseren Straßen bewegen. Laut offiziellen Angaben besitzen ca. 600 Kunden in ganz Europa den Wiesmann Roadster und weitere 80 den GT. Kein Wunder, denn solch außergewöhnliches Design gepaart mit faszinierenden Motoren und dies alles in höchster Qualität bekommt man so wohl kaum ein zweites Mal.
Der Wiesmann Roadster MF 3 mit einem 3,2l Sechszylindermotor und 343PS beschleunigt von 0-100 km/h in 4,9s bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 255 Stundenkilometern.
Auch sein größerer Bruder, der Wiesmann GT, hat viel Sportwagenblut mit in die Wiege bekommen. Er darf seine Kraft aus zwei Zylindern mehr schöpfen, beschleunigt damit drei Zehntelsekunden schneller von 0-100 km/h und stürmt voran, bis bei 290 km/h das Ende der Fahnenstange erreicht ist.
So haben beide Produkte aus dem Hause Wiesmann ihre eigene Faszination, ihre Erscheinung wird jedesmal beim Betrachter Erstaunen und Bewunderung hervorrufen und ihrem Besitzer bestimmt nicht nur einmal ein Lächeln auf die Lippen zaubern.
Doch der Roadster ist nicht nur ein kleiner Pendant zum “großen” GT, er will als eigenständiges Fahrzeug verstanden werden, was sich auch im Design zeigt. Ähnlichkeiten lassen sich wohl kaum vermeiden, trotzdem hat Wiesmann es geschafft, beiden ein eigenständige Design zu geben.
Entscheidend ist, dass den Brüdern Wiesmann wohl noch großes bevorsteht, demnächst soll eine neue, größere Produktionshalle eingeweiht werden.
Sportliche Autos gibt es viele. Doch sportliche Autos für Individualisten sind schon seltener. Und ganz besonders rar sind solche Autos, die neben einem sportlichen Image noch durch exklusive Handarbeit und ein emotionales Design von sich Rede machen können.
Zu dieser Fraktion gehört zweifelsohne der Roadster aus dem Hause Wiesmann. Die
Firma Wiesmann ist eine Automanufaktur, die es sich zur Aufgabe gemacht hat sportliche Autos jenseits der Massenfabrikation zu produzieren. Hier werden in Handarbeit puristische Sportwagen gefertigt, die individuell, ganz nach den Wünschen des Käufers, ausgestattet sind. Jedes Modell ist somit ein echtes Unikat.
Vor zwölf Jahren begann die Erfolgsgeschichte des Wiesmann Roadsters und zahlreiche zufriedene Kunden in ganz Europa sind eine Beweis dafür, dass die Brüder Wiesmann mit ihrem Konzept die Emotionen von Autoenthusiasten wecken.
Die Karosserie besticht durch klare, sanft geschwungene Linien und ein unverwechselbares Gesicht. Das Heck wird von den separaten Leuchten und dem Doppelsauspuff dominiert.
Die Motortechnik des Wiesmann Roadsters stammt aus dem Hause BMW. Die leistungsstarken M5-Motoren sind für ihre Agilität und sportlichen Ambitionen bekannt und so sorgen sie auch bei den Wiesmann Fahrzeugen für beeindruckenden Vortrieb. In Kombination mit dem geringen Gewicht des Roadsters (1.180kg), dessen Karosserie aus einem hochwertigen, glasfaserverstärkten Verbundwerkstoff gefertigt wird und dem immensen Leistungspotential der Reihen 6-Zylinder-Motoren aus dem Hause BMW ergeben sich beeindruckende Fahrleistungen.
Dabei besticht der Roadster vor allem durch seinen rasanten Antritt. In der Topmotorisierung mit 343 PS und einem maximalen Drehmoment von 365 Nm, gelingt der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 km/h in nur 4,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit von 255 km/h scheint, bei einem Fahrzeug dessen Revier die Landstraße ist, ohnehin von untergeordneter Bedeutung zu sein.
Um die Kraft effektiv in Vortrieb umzusetzen rollt der Wiesmann Roadster ab Werk auf Vorderrädern mit den Abmessungen 235/30 ZR 20 und Hinterrädern in den Dimensionen 285/25 ZR 20 aus der Montagehalle. Daneben steht entweder ein manuelles 5-Gang-Getriebe oder ein sequenzielles 6-Gang-Getriebe zur Wahl.
Um den Hecktriebler immer im Griff zu haben bedarf es schon ein wenig Fingerspitzengefühl, denn wie es sich für ein reinrassiges Sportgerät gehört, kommt der Wiesmann Roadster ganz ohne elektronische Fahrhilfen aus. Dafür gibt die sehr direkte Lenkung und die sehr tiefe Sitzposition immer sofort Auskunft darüber, wie weit der physikalische Grenzbereich noch entfernt ist.
Alles in Allem ist der Wiesmann Roadster ein Sportler für die fröhliche Kuvenjagd oder gemächliche Landausflüge am Wochenende. Die sportliche Ausrichtung lässt keinen Platz für üppige Gepäckfächer und vielfältige Ablagemöglichkeiten. Im kleinen Kofferraum findet gerade einmal eine Reisetasche Platz. Aber ehrlich gesagt ist der Roadster für den Alltag auch viel zu schade.
Der Wiesmann GT ist der jüngste Spross aus dem Hause Wiesmann. Der Roadster aus der Automanufaktur im westfälischen Dülmen hat den tadellosen Ruf des Herstellers reinrassiger Sportwagen für Individualisten begründet. An diese Erfolgsgeschichte möchte man jetzt mit dem geschlossenen GT anknüpfen.
In Punkto Design haben sich die Gebrüder Wiesmann wieder an bewährte Stilmittel gehalten und ein Auto erschaffen, dass klassische Formelemente mit modernster Technik verbindet. Der GT ist dabei aber nicht bloß die geschlossene Variante des Roadsters, sondern stellt eine völlige Neuentwicklung dar, die sich zunächst während des 24 Stunden Rennens am Nürburgring im Jahre 2002 bewähren musste, bevor die Produktion des Wiesmann GT aufgenommen wurde.
Ziel war es einen völlig neuen Sportwagen zu kreieren, der sich auch in der Motorleistung von seinem Vorfahren, dem Wiesmann Roadster, unterscheidet. Daher entschied man sich für einen Acht-Zylinder-V Motor mit einem Hubraum von 4,8 Litern aus dem Hause BMW. Dieser leistet 367 PS und stellt bereits bei einer Drehzahl von nur 3.400 Umdrehungen pro Minute ein maximales Drehmoment von 490Nm zur Verfügung.
Um den Einbau des Motors realisieren zu können, musste der GT im Vergleich zum Roadster um insgesamt 37 Zentimeter in der Länge wachsen. Und auch dem gestiegenen Benzinverbrauch schenkte man Beachtung und verbaut im Wiesmann GT nun einen 70 Liter Tank, womit auch längere Fahrten problemlos möglich sind.
Die Karosserie des Wiesmann GT wird aus einem glasfaserverstärktem Verbundwerkstoff gefertigt. Darunter sorgt ein Aluminium-Monocoque für die notwendige Stabilität. Damit konnte man die Gewichtszunahme im Vergleich zum deutlich kleineren Roadster auf gerade einmal 70 Kilogramm beschränken, sodass der Leistungszuwachs voll zum Tragen kommt. Der Wiesmann GT beschleunigt in nur 4,6 Sekunden auf eine Geschwindigkeit von 100km/h und erst bei einer Höchstgeschwindigkeit von 290km/h endet der unbändige Vortrieb. Beherrschbar wird die Leistung über ein manuelles 6-Gang-Getriebe und über üppig dimensionierte Antriebsräder.
Der Wiesmann GT ist ein Hochleistungssportler, der mit einem Leistungsgewicht von 3,42 kg/PS in der Spitzenklasse der sportlichen Fahrzeuge angesiedelt ist. Der Verzicht auf elektronische Fahrhilfen wie ESP und ähnliches verlangt schon ein gewisses fahrerisches Können. Allerdings wird man bei rasanter Fahrweise von einem perfekten Fahrwerk, dem tiefen Schwerpunkt und der optimalen Gewichtsverteilung auf Vorder- und Hinterachse bestens unterstützt und so hat man den Hecktriebler immer bestens unter Kontrolle.
Auch wenn der Wiesmann GT ein erhebliches Stück gewachsen ist, ein Raumwunder ist er nicht. Aber das möchte er auch gar nicht sein, denn einen solchen Sportwagen kauft man ja auch nicht aus Vernunft, sondern aus purer Leidenschaft.