Manche Menschen trinken gerne am Abend ein Glas Wein und andere trinken lieber ein Gläschen Whisky. Die Möglichkeiten einen Whisky zu trinken, sind sehr vielfältig. Dabei gibt es natürlich Unterschiede im Geschmack und in der Qualität der verschiedenen Whisky Sorten. Die Herstellung von Whisky ist hoch kompliziert und eine Wissenschaft für sich. Jede Firma hält natürlich ihr Rezept für die Herstellung von Whisky streng geheim und darunter fallen auch die einzelnen Prozesse. Trotzdem kann man bestimmte Phasen in der Herstellung generalisieren.
Die Geburt des Whiskys beginnt immer mit dem “Mälzen”. Hierbei muss die Gerste in Wasser eingeweicht werden, damit sich Keime bilden können. Die Gerstenkeime werden nun wieder getrocknet. Während dieser Phase entscheidet sich dann der spätere Geschmack und deshalb ist sie besonders wichtig.
Im Anschluss an das Trocknen wird die Gerste gemahlen und mit kochendem Wasser in den so genannten Maischottich vermischt. Nun wird in drei Schritten immer wieder kochendes Wasser hinzugegeben, um möglichst viel lösliche Stärke herauszufiltern. Am Ende bekommt man sie so genannte “Maische” heraus und die muss erkalten. Und es geht noch weiter: als nächstes wird Hefe hinzugefügt, die viel Sauerstoff braucht. Die Hefe nimmt den Sauerstoff aus dem Zucker der Maische und das ganze Gemisch fängt an zu gären.
Fünf bis acht Prozent Alkohol entstehen so in der Flüssigkeit.
Als nächster Schritt auf dem Weg zu einem fertigen Whisky folgt das Destillieren. Auch hier unterscheiden sich die Arbeitsweisen der unterschiedlichen Hersteller. Am Ende des ganzen Herstellungsprozesses wird der Whisky in Fässer gefüllt. Jetzt braucht der Whisky eigentlich nur noch eins: Ruhe. Nach dem Reifen wird der Whisky in Flaschen gefüllt und kann verkauft werden. Und zum Schluss bleibt dann nur noch der pure Genuss.