Oft heißt es, ein DSL Anschluss sei die Voraussetzung für einen breitbandigen Internetzugang. Doch das stimmt so nicht. Denn der DSL Anschluss ist nur eine von mehreren Varianten des Breitbandanschlusses. Zwar hat der DSL Anschluss eine hohe Beliebtheit, während andere Formen des Breitbandanschlusses in Deutschland kaum eine Rolle spielen. Aber es gibt sie, die Alternativen, und sie finden immer mehr Anhänger. Einen massiven Kampf um neue Kunden führen derzeit die Anbieter von Kabelinternet.

Nicht nur Verbraucher, an deren Wohnort DSL nicht verfügbar ist, sondern auch alle anderen, die einen schnellen Internetzugang wünschen, sollten die Kabelnetzbetreiber neben den DSL Providern ins Blickfeld nehmen. Einen schnellen DSL Anschluss samt DSL Flatrate kann man statt bei den DSL Providern auch von einem Kabelnetzbetreiber bekommen. Wer bereits über einen Kabelfernsehanschluss verfügt, sollte bei seinem Anbieter anfragen, ob das Kabelnetz schon so weit modernisiert ist, dass es auch Telefonie und Internet via Kabel ermöglicht. Ist dies der Fall, spricht nichts dagegen, statt auf einen DSL Anschluss auf das Kabelinternet zu setzen.

Es spricht nicht nur nichts dagegen, sondern auch manches dafür. Zum Beispiel die Datenübertragungsrate, die mit dem Internetanschluss im besten Fall möglich ist. Bei DSL sind es maximal 16.000 Kilobit pro Sekunde, die bei einem Download aus dem Internet auf den heimischen Rechner übertragen werden. Der doppelte Speed, nämlich 32.000 Kilobit pro Sekunde, ist mit einem Internetzugang möglich, der auf Basis des Fernsehkabelnetzes realisiert wurde.

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