Nun hat die Europäsiche Zentralbank die Zinsen erneut gesenkt. Anfang März. Es ist die mittlerweile dritte Senkung der Leitzinsen binnen weniger Monate. Der grund für diese neuerliche Zinssenkung ist insbesondere die „katastrophale“ Konjunktur, die derzeit an allen Ecken und Enden auseinanderzubrechen droht. Was viele mit Scheuklappen nicht wahrhaben wollen ist, die Realität.

Mit der neuerlichen Zinssenkung hat sich die EZB insbesondere erhofft, dass die Banken Ihre Konditionen an diesen anpassen. Haben auch bereits die ersten Banken gemacht. Die Zinsen angepasst. Allerdings nur die Zinsen fürs Tagesgeld und Festgeld, nicht aber, für die viel relevanteren Zinsen bei Kredite, für Unternehmer oder Privatkredite.

Im Grunde ist aber dies ein Punkt, dem Gewicht in der hiesigen und auch internationalen Wirtschaft und Konjunktur zufällt. Denn nur wenn Geld ausgegeben wird, kann es auch anderswo eingenommen werden, und wenn kein Geld da ist, bzw. die Banken keine Kredite, oder wenn aber, nur zu schlechten Konditionen und Bedingungen vergeben, wird kein Geld auf Pump genommen. Im Grunde ein Teufelskreis, den wir uns selbst zuzuschreiben haben, da wir die Luftblase einfach haben zu gross werden lassen.

Mit der Leizinssenkung versucht die EZB nun diese wieder zu flicken, bzw. diese nicht platzen zu lassen. Experten gehen gar davon aus, dass der Leitzins noch in diesem Sommer auf ein Rekordtief von 1,00 Prozent gesenkt wird.