Der Hochentaster ist eine schöne Erfindung die die Formgebung sehr ausladender Bäume ermöglicht. Man sollte einige Sachen grundsätzlich beachten: Der Hochentaster sollte leicht und handlich sein und die Sägekette sollte eine Kettenschmierung haben.

Man sägt generell unterhalb an und weiter zur Astspitze hin vor und von oberhalb durch, das der Ast nicht innerhalb einreißt, wo sich Pilzbefall tummeln könnte. Danach sägt man dort, wo unten vorgesägt wurde den Stummel völlig durch, um sauber zu arbeiten.

Es gibt Hochentaster mit Motorsäge und auch welche mit Batteriebetrieb. Beide haben Vor- und Nachteile.

Der Vorteil des Batteriebetriebes liegt klar auf der Hand, er ist geräuscharm und sehr leicht und wer sich 2 Wechsel-Akkus dazu gekauft hat, kann eine Menge Äste schneiden. Das Vorurteil das batteriebetriebene Kettensägen oder Hochentaster keine Leistung bringen, kann nicht bestätigt werden.

Die kurzen Laufketten sind so optimiert, dass viele Schnitte mit den Akkus möglich sind und während der Arbeit immer einer an der Ladestation gefüllt werden kann. So ausgerüstet schafft man eine kompletten Kronenschnitt eines Baumes von etwa 8 bis 10 m und ist damit wesentlich schneller bei waagerechten Schnitten als mit Benzin-Hochentaster, weil er kaum die Hälfte wiegt und die Auslage weniger kräftezehrend ist.

Auch der Benzin-Hochentaster hat seine Vorteile. Er besitzt mehr Kraft und kann auch oberschenkelstarke Äste absägen. Er hat nicht wie die Batteriekettensägen den Kettenschutz beim Umlaufstern vorne am Schwert der Kettensäge. Nachteilig ist der Lärm und dass man sich direkt in der Nähe der Abgase befindet.

Es gibt für jeden Zweck eine optimale Variante und jeder muss selber wissen, was für ihn von größerem Nutzen sein kann. Man sollte aber nicht vergessen nach dem Akkuwechsel Öl nachzufüllen. Dann kann man lange Freude an den Ketten und bei der Arbeit haben.

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