Wenn man es richtig anstellt, dann kann man ohne große Probleme in eine private Krankenversicherung wechseln und spart damit eine Menge Geld. Man muss nur wissen, wer die Möglichkeit hat und auf was man besonders achten sollte. Denn nicht jeder Bundesbürger kann so ohne weiteres wechseln. Möglich ist das nämlich nur für Beamte und Selbständige. Aber auch Angestellte, die gewisse Voraussetzungen erfüllen, können einen Wechsel anstreben. Diese Voraussetzungen sind an eine Verdienstgrenze gekoppelt. Die wird jährlich festgelegt und beträgt für dieses Jahr 48.600 Euro brutto. Wer über diese Summe kommt, also monatlich mindestens 4050 Euro brutto verdient und dies über drei Jahre hintereinander, auch der hat die Möglichkeit der freien Krankenkassenwahl. So, nachdem die Grundvoraussetzungen geklärt sind, sollte man sich die nächste Frage stellen: Warum sollte man eigentlich wechseln? Das hat natürlich immer etwas mit dem monatlichen Beitrag zu tun, den man an die Kasse zahlen muss. Wir alle wissen, dass die Beiträge immer weiter steigen, während parallel die Leistungen sinken. Dagegen kann man nichts tun, man kann sich lediglich einer Versicherung anschließen, die günstiger ist, als die anderen. Aber: Man darf hier nie die Leistungen außer Acht lassen. Denn oft sind hier die Konditionen schlechter, als bei der Versicherung, die man bisher hatte. Man muss für sich selbst also entscheiden, was einem wichtig ist, und muss dann entsprechend diese Leistungen mit in den Vertrag aufnehmen. Gerade Selbständige haben natürlich ein Interesse daran, dass sie so geringe Beiträge wie möglich zahlen. Der Grund: Ein monatliches, festes Einkommen fehlt hier. Wer nun die Absicht hat, zu wechseln, der sollte einen Vergleich anstreben, den man mit der Eingabe – private Krankenversicherung Freiberufler – in einer Suchmaschine startet. Und schon steht dem Wechsel kaum mehr etwas im Wege.

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