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Es gibt Versicherungen, wie beispielsweise die Krankenversicherung oder die KFZ-Haftpflicht, die sind unverzichtbar. Deshalb ist es für viele vermutlich überraschend zu erfahren, wie viele Menschen sich die Beiträge bisher gespart haben, in der Hoffnung einer Erkrankung zu entgehen. Die Bundesregierung hat diesem Ansinnen nun ein Ende gesetzt. Mit Beginn dieses Jahres ist die Krankenversicherung zur Pflicht geworden. Und wer immer noch hofft diese Regelung umgehen zu können, für den kann das schnell sehr teuer werden. Denn für jeden Monat, in dem dieser Versicherungspflicht nicht nachgekommen wird, muss am Ende ein voller Monatsbeitrag draufgezahlt werden. Nach sechs Monaten wird immer noch ein Sechstel der Monatsbeiträge fällig. Bei einem PKV Vergleich zeigt sich, dass die Versicherungen unterschiedliche Tarife anbieten. So wird zumindest ein Grundschutz abgesichert. Der Basistarif, den die privaten Versicherungsanbieter ab sofort im Programm haben müssen, entspricht etwa den Leistungen, die ein gesetzlich Versicherter erwarten dürfte. Gleichzeitig darf der Beitragssatz nicht höher liegen, als der in der Gesetzlichen Krankenkasse, also 570 Euro. Die PKV darf zudem den Versicherungsnehmer nicht mit Zuschlägen für erhöhte Krankheitsrisiken belasten oder den Vertrag gar ablehnen. Dennoch sind Fragen nach Vorerkrankungen zulässig. Sie dürfen aber nur im Rahmen des Finanzausgleichs zwischen den privaten Anbietern von Bedeutung werden. Privat Versicherten, die sich für einen anderen Tarif entschieden haben, wird die Möglichkeit eingeräumt, in den Basistarif der gleichen oder einer anderen Versicherung zu wechseln. Dieses Recht gilt zunächst bis zum 30. Juni 2009. Wechselt man im bisherigen Unternehmen in den Basistarif, bleiben gebildete Altersrückstellungen davon unberührt. Beim Wechsel zu anderen Anbietern büßt man einen Teil davon ein, was ein erheblicher Nachteil ist.
Angesichts stetig steigender Kosten bei den gesetzlichen Krankenkassen, überlegen sich immer mehr Menschen, ob es nicht von Vorteil wäre, die Gesetzliche Krankenversicherung zu verlassen und eine Private Krankenversicherung abzuschließen. Ob dieser Schritt richtig ist, ist von Fall zu Fall verschieden und in den meisten Fällen in einer persönlichen Beratung abzuwägen. Die meisten Vorteile bei einem Wechsel weg von der GKV hin zur PKV bekommt man, je mehr Geld man in seinem Beruf verdient. Das ist aus dem Grund so, weil die Beiträge zur Krankenversicherung in der GKV anteilig bezahlt werden. Bei derzeitigen Versicherungsbeiträgen zwischen 12 und 14 Prozent, bezahlt jemand mit einem Bruttoeinkommen von etwa 4000 Euro ungefähr 560 Euro monatlich plus den Beitrag für die Pflegepflichtversicherung. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt bei einem Bruttojahreseinkommen von derzeit 43.200 Euro. Trotzdem kann es für den Einzelnen auch von Vorteil sein, in der Gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben und lediglich eine Zusatzversicherung, wie etwa für Zahnersatz oder Sehhilfen abzuschließen. Wer viel Wert auf Flexibilität legt, ist mit einer PKV gut beraten. Ist jemand Gesund und Jung so bieten die Privaten Krankenversicherer günstigere Monatsbeiträge an. Werden bessere Leistungen gewünscht, so bieten die PKV Unternehmen für unterschiedliche Zielgruppen Lösungen an. Oft ist auch die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung im Leistungsfall hilfreich um Kosten zu sparen. Die Möglichkeiten in der PKV sind fast unbegrenzt. Diese Flexibilität fehlt in der Gesetzlichen Krankenversicherung, da man generell nur einen Rundumschutz bekommt und es dabei unerheblich ist, ob man ihn benötigt oder nicht. Der künftige Gesundheitsfonds der GKV wird nicht zu mehr Flexibilität führen. Im Gegenteil, die Beiträge werden weiter steigen.