Informationstexte zu vielen Themen
Unter einem Fußboden versteht man eine Nutz- und Trittfläche in einem Bauwerk.
In der Bauwelt gibt es den Unterschied zwischen Rohfußboden und Fertigfußboden. Der Rohfußboden von Geschossdecken oder Bodenplatten ist die Tragschicht und wird beispielsweise aus Stahlbeton angefertigt. Der Fertigfußboden ist die drauf liegende Fußbodenschicht.
Der Aufbau eines Fußbodens kann unterschiedlich sein und wird je nach Benutzung so verlegt, dass der Inhaber zufrieden ist. Neben der Baukonstruktion ist auch die Physik des Gebäudes wichtig, was vor allem dann gravierend ist, wenn es um den Wärme- und Schallschutz geht.
Als Fußbodenart wird von Mietern oft Laminat verlegt. Laminat ist relativ einfach zu pflegen und bietet eine glatte und ebene Struktur. Laminat besteht aus mehreren gepressten Schichten und kann je nach Dicke auch für den Innenausbau von Duschkabinen oder anderen Hausteilen verwendet werden. Laminat ist seit den 50er Jahren bekannt und wird heute als Bodenbelag und Arbeitsplatte hergestellt. Arbeitsplatten werden überwiegend in für den Küchenbereich hergestellt, da der Werkstoff die Eigenschaft hat Hitze gut auszuhalten, wenn man beispielsweise einen Topf abstellt.
Neben Laminat gibt es auch Fliesen, die man verlegen kann. Hierbei sollte man sich aber genau informieren, da Fliesen zwar nett anzuschauen sind, oftmals aber sehr kalt an den Füßen sind. Laminat ist zwar auch kalt, hält aber etwas mehr die Wärme gespeichert als Fliesen. Besonders beliebt sind glänzende Fließen in Schwarz, Weiß und Grau. Diese Fließen sehen nicht nur gut aus, sondern sind auch sehr einfach zu reinigen. Hier reicht der Staubsauger oder Wischer, um Spuren zu entfernen.
Neben Laminat und Fliesen ist der wohl beliebteste Bodenbelag der Teppich. Der Teppich wird schon seit Jahrhunderten eingesetzt und sorgt für warme Füße. Die heutigen Teppiche halten eine Menge aus, so dass sie im Durchschnitt zwischen 10-15 Jahre problemlos an einer Stelle liegen bleiben können. Die Reinigung ist zwar etwas schwieriger (da sich beispielsweise Schmutz und Haare festsetzen können) aber durch die große Farb- und Formauswahl wird der Teppich weiterhin ein Bodenbelag-Favorit bleiben.
Wer seine Räume optisch aufwerten möchte und wegen zu hoher Beanspruchung nicht auf Fertigparkett zurückgreifen kann, für den eignet sich sogenanntes Massivdielen. Dieses Parkett wird auch Hochlamellenparkett genannt. Denn hierbei werden Vollholzlamellen hochkant auf eine Trägerschicht geleimt. Diese werden zu einer Verlegeeinheit zusammengeführt, in ihr ist auch das Nut – Feder- System untergebracht. Es muss beim verlegen verklebt werden, um hohen Beanspruchungen gewachsen zu sein. Anders wie beim Fertigparkett erfolgt die Oberflächenbehandlung erst nach dem Verlegen.
Massivdiele ist im Unterschied zu Fertigparkett mit einer wesentlich stärkeren Nutzschicht ausgestattet, so das es weit mehr Belastungen aushält Da es für diese Art von Parkett keine Norm gibt variieren die Stärken je nach Hersteller. Man bekommt es schon ab einer Stärke von 10 mm, jedoch sind Stärken von 20 – 25 mm das Durchschnittsmaß.
Wie uns der Name schon verrät war Massivdiele ursprünglich für den Einsatz in Industriehallen und Werkstätten gedacht, doch findet es heut zu Tage auch Anwendung in Kindergärten Schulen ja sogar in Hotels. Auch im Messebau wird Massivdiele wegen seiner Stabilität und seiner Belastbarkeit eingesetzt. Dieses Parkett lässt sich auf nahezu allen glatten und befestigten Untergründen verlegen, Zement wird jedoch bevorzugt. Neben einer ausreichenden Schalldämmung ist auch eine spezielle Isolierung notwendig, gerade wenn die Gebäude in denen das Industrieparkett verlegt wird nicht unterkellert sind, entsteht eine maßgebliche Gefährdung durch Feuchtigkeit, die von untern aufsteigt und einen Nässestau verursachen und somit das Parkett beschädigt und verwerfen( Quellen oder Schrumpfen) kann.
Stabil und robust wie Massivdielen ist, lässt es sich durch seinen hohe Nutzschicht mit geölter Oberfläche bei kleineren Mängel ebenso wie Fertigparkett punktuell ausbessern und bei massiven Schäden oder versiegelter Oberfläche einige Male abschleifen, so das es trotz einer starken Belastung bei langer Lebensdauer immer sein gutes Aussehen behält.