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Handy trotz Schufa und die ganze Wahrheit!

25. Mrz 2010 Autor: telelino2 | Abgelegt in: Allgemein

Solchen Angeboten wie: “Handyverträge ohne Schufa” zu vergeben, findet man im Internet immer mehr. Was an und für sich sinnvoll ist, da in Deutschland der Prozentsatz der Bürger mit negativen Schufavermerken konstant wächst. Es stellen sich aber grundlegende Fragen zu dem Thema. Was ist ein Schufa-Eintrag? Ist sie wirklich nicht richtig, die Aussage Handy ohne Schufa”?

Weshalb ein Eintrag in der Schufa entsteht und was er bewirken kann, dieses Problem soll an dieser Stelle verdeutlicht und erklärt werden. “Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung”, so heißt die Schufa, die schon seit dem Jahr 1927 ihren Firmensitz in Wiesbaden hat, korrekt. Sie prüft die Solvenz eines Kunden, das geschieht in Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Unternehmen, wie es die Netzbetreiber T-Mobile, E-Plus, Vodafone und O2 sind. Das heißt, es existieren Daten zu dem Zahlungsverhalten und Verschuldungsstand einer Person. Sobald nun jemand einen Kredit aufnimmt oder irgendwelche andere Verträge macht, wird ein Eintrag bei der Schufa darüber angelegt. Das ist allerdings nichts Schlimmes. Wie die Bonität eines Einzelnen ist, darüber gibt sozusagen die Schufa Informationen an den Händler weiter. Die Person ist dann nicht in der Lage, Dienstleistungen, Versicherungen oder irgendwelche andere Investitionen den Regeln entsprechend zu finanzieren, wenn ihre Kreditwürdigkeit zu schlecht ist. Deshalb wird vom jeweiligen Netzbetreiber die Kreditwürdigkeit oder Bonität eines jeden Mobilfunkkunden geprüft. Um nicht Verträge zu vergeben, die nicht beglichen werden können und die Anbieter somit auf den Mobilfunk-Rechnungen sitzen bleiben. Um das als Beispiel zu zeigen, gehen wir den gängigen Weg bis zum Mobilfunk-Vertragsabschluss.

In einem Mobilfunk-Laden oder einem Online-Handyshop wählen Sie sich Ihr gewünschtes Handy und einen entsprechenden Handytarif aus. Dann werden Ihre privaten Daten in den Rechner eingetippt, die zum Abschluss des Vertrages aufgenommen wurden. Danach werden die persönlichen Daten vom Mobilfunknetz-Betreiber bei der Schufa oder auch von anderen Kreditsicherungsunternehmen überprüft, um dem Handyverkäufer ein Ja oder Nein für den Abschluss zu übermitteln. Sollte mit der Solvenz alles ordnungsgemäß sein, so wird der Handyvertrag ohne weiteres abgeschlossen.

Diesen Vertrag wird man allerdings sicher nicht abschließen, sollten bei Ihrer Kreditwürdigkeit Schwierigkeiten gegeben sind, in dem Fall wird man Ihnen maximal ein Prepaid-Set offerieren. Allerdings beinhaltet das oft kein Handy. Dann kommen die bereits erwähnten “Handy ohne Schufa Prüfung”-Angebote ins Spiel. Wenn es auch nicht garantiert ist, dass Sie einen Mobilfunk-Vertrag bekommen, so sind Ihre Chancen doch bei weitem besser. Die Vertragsanbieter arbeiten meistens nur mit einem einzelnen Mobilfunknetz-Betreiber zusammen, die Bonität eines Kunden wird damit auf eine bestimmte Grenze festgelegt. Allerdings haben sich die Anbieter dieser “Handy ohne Schufa”-Angebote auf Kunden mit geringer Bonität eingestellt, deshalb arbeiten sie gleich mit mehreren Mobilfunknetz-Betreibern zusammen. Es gibt eine höhere Chance für einen Vertragsabschluss, da diese differierende Kreditwürdigkeitsgrenzen haben. Dass diese Händler aufgrund ihrer Erfahrung genau wissen, mit welchen Mobilfunk-Tarifen und Mobilfunk-Verträgen eine gute Chance für die Annahme gegeben ist und mit welchen eben nicht, ist dabei ein weiterer Vorteil. Dennoch können Sie sich bei solchen Angeboten nicht wirklich sicher sein, dass Sie einen Vertrag abschließen können. Es wird nur die Wahrscheinlichkeit vergrößert, doch nichts ist sicher.

Als Lösung können Sie in der Zwischenzeit allerdings gute so genannte Kompromiss- oder Vertrauensverträge finden. Diese Händler haben solche Tarife als Alternative im Angebot, neben den gängigen Verträgen. Man kann bei einem solchen Vertrag, wie T-Mobile ihn z.B. offeriert, in einen Tarif mit einem subventionierten Mobiltelefon wechseln, wenn man drei Monate lang pünktlich seine Zahlungen geleistet hat. Es gibt eine weitere Möglichkeit, die alternativen Tarife mit einer Kautionsstellung. Dafür muss beim Abschluss des Vertrages, um das Risiko eines Ausfalls so klein wie möglich zu halten, eine Kaution in Höhe von 80 – 400 Euro hinterlegt werden. Man könnte sich zwar für diese Summe bereits ein qualitativ hochwertiges Handy kaufen, dann kommt man aber nicht mehr in den Vorzug eines Handyvertrages.

Nun stellen sich sicher viele die Frage, wo man diese Angebote finden kann? Bei Google gibt es genügend Möglichkeiten, derartige Angebote zu finden. Dazu ist nur das Eingeben der richtigen Keywords nötig, wie zum Beispiel “Handy trotz Schufa”.

In Asien und in der so genannten westlichen Welt wurden die Mobilfunk-Kapazitäten sehr schnell unter sämtlichen Anbietern verteilt, im Moment halten sich daher die Entwicklungsmöglichkeiten im Rahmen. Dies beweisen auch die vor kurzem offiziell bekannt gegebenen Daten des Branchenverbandes Bitkom. Entsprechend viel Anspruch nimmt die Suchaktion nach neuen Märkten für die Konzerne der Handybranche. Der indische Mobilfunkanbieter Reliance hat nun entschlossen auf den afrikanischen Märkten aktiv zu werden. Um vor Ort erfolgreich zu werden, plant der indische Mobilfunkkonzern eventuell eine Übernahme des kuwaitischen Telekommunikationsunternehmens Zain, womit er die Expansion schnell ausbauen will.

Zehn Milliarden US-Dollar sind momentan als angeblicher Kaufpreis im Gespräch. Bis jetzt ist aber noch nicht klar inwiefern die eventuell laufenden Verhandlungsgespräche zu einem guten Ergebnis kommen werden. Die verschiedenen Anbieter von Mobilfunk-Dienstleistungen müssen letztendlich erkennen, dass die Wachstums-Chancen auf den inländischen Märkten immer mehr abnehmen. Die Nachfrage war zwar bislang sehr hoch, doch er Bedarf wurde aufgrund rasanten technischen Entwicklungen sehr schnell abgedeckt. Deshalb war die Übernahme für die Insider schon länger im Gespräch. Reliance Communications und der Mitbewerber Bharti Airtel wollten schon seid 2008 auf die afrikanischen Märkte einsteigen.

Dieser Plan ist damals jedoch nicht gelungen. Das Verhalten der Amerikaner und Europäer ist jedoch zurückhaltend zu den Investitionsvorhaben. Allerdings werden von Insidern ähnliche Pläne aus Amerika und Europa erwartet, da die Konzerne sich verstärkt nach neuen Einnahmequellen umschauen müssen. Es gibt aber noch keine Stellungsnahme aus Indien zu der Übernahme der Mobilfunk-Sparte des kuwaitischen Konzerns Zain. Zain hatte vor geraumer Zeit schon offiziell gemacht, dass sich das Unternehmen unter Umständen den Verkauf des Afrika-Business vorstellen könnte.

Benutzer von Prepaid-Karten kennen die Situation: Ein dringendes Telefonat steht an und die Karte ist leer. Für solche Situationen schafft Vodafone ab sofort Abhilfe. Mit dem CallNow-Transferdienst für CallYa-Nutzer ist eine sofortige Übertragung von Guthaben von Vodafone-Handys auf Prepaid-Handys möglich. So können Freunde und Familie in Notfällen schnelle Hilfe leisten, in dem sie ihr Guthaben mittels des Vodafone-Transferdienstes auf das Kartenhandy übermitteln. Auch Eltern, die ein wachsames Auge auf das Handy-Konto ihrer Schützlinge haben, erhalten so die Möglichkeit über eine bessere Kontrolle über das verfügbare Guthaben ihrer Kinder. Da dieser Dienst als Soforthilfe gedacht ist, können nur kleine Beträge (3, 5 und 10 Euro) übertragen werden. Einschränkungen gibt es auch in der Häufigkeit der Übertragungen (max. 3 pro Tag) sowie einen Maximalbetrag von 50 Euro im Monat. Und wie funktioniert der neue Vodafone-Service? Nutzen können den neuen Call-Now Dienst alle Besitzer eines CallYa-Handys und Vodafone-Kunden (Ausnahme: der CallYa Compact-Tarif). Über die Vodafone Servicenummer 22922 kann der Besitzer mit der leeren Prepaid-Karte über den Menüpunkt CallNow Transfer eine Anfrage an den gewählten Guthabengeber senden. Mit einer SMS wird der potenzielle Guthabengeber nun benachrichtigt und kann nun – ebenfalls über der Rufnummer 22922 und dem Menüpunkt CallNow Transfer-Anfrage – den gewünschten Betrag auswählen. Anschließend wird der ausgewählte Geldbetrag sofort übertragen. Auch möglich: Der direkte Transfer ohne vorherige Anfrage. Der Preis pro Guthabenübertragung ist 30 Cent und wird bei Vodafone-Prepaid-Kunden unverzüglich abgezogen, während Vertragskunden die Transfer-Gebühr auf ihrer nächsten Rechnung finden.

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