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Obwohl man gedacht hat, dass die Krise in der einen oder anderen Form auch mal wieder ein Ende haben müsste, sind doch Wörter wie Kreditklemme, Arbeitsplatzabbau und Bankenverstaatlichung noch in aller Munde. Die Angst um den Arbeitsplatz lässt die deutschen Bundesbürger immer vorsichtiger werden und ihre finanziellen Mittel beisammen halten. Aber gerade in solchen Zeiten, in denen auch der Wegfall der Rente nur noch eine Frage von Zeit bedeutet, sollte man sich über seine finanzielle Altersvorsorge Gedanken machen. So gibt der Staat bereits Anreize indem er wohnwirtschaftlichen Finanzierungsprojekten steuerlich Vorteile zugesteht und sie zudem finanziell bezuschusst. Durch die Finanzierung der eigenen vier Wände kann man also nicht nur die geringen Bauzinsen mitnehmen, sondern auch noch die Vorteile von Riester und Co. Allerdings ist daran die Bedingung geknüpft, dass man die Immobilie dann auch wohnwirtschaftlich nutzt. Das bedeutet, man muss selbst die Immobilie beziehen. Hier kann man auch von einer Immobilienfinanzierung sprechen Aber auch für alle, die ihre Immobilie vermieten wollen, können über die Möglichkeiten des Festdarlehens steuerliche Vorteile erhalten. Bei diesem muss man über die Laufzeit nämlich nur Zinsen an die Bank zahlen und diese lassen sich ebenfalls steuerlich absetzten. Der Tilgungsanteil fließt derweil in ein Bausparvertrag oder eine Lebensversicherung. Sobald das Darlehen dann fällig ist, löst man diesen Vertrag auf und kann, mit dem darin angespartem Geld, die gesamte Schuld begleichen. Allerdings dürfen bei allem guten Vorsatz, die Grundbedingungen einer Finanzierung nicht aus den Augen gelassen werden. Eine sichere Anstellung und ein regelmäßiges Einkommen zählen dazu. Wer also nicht genügend Bonität aufweisen kann, muss einen Bürgen verpflichten oder eine Sach-oder Rechtabtretung vereinbaren.
Tina Wagner; wagner@finads.de
Fragt man einen Zwölfjährigen, der gerade mit einer Alkopopsvergiftung in das Krankenhaus eingeliefert worden ist und der aus dem Koma erwachend als erstes zu einer Zigarette greift, wie er sich sein Dasein im Rentenalter vorstellen mag, so wird man vermutlich als Antwort kaum ein ausgefeiltes Konzept der Alterssicherung zu hören bekommen. Seit vielen Jahrzehnten gilt für viele junge Menschen der Grundsatz: “Älter als 40 möchte ich sowieso nicht werden.” Und in manchen Fällen wird in jungen Jahren auch ein Lebenswandel gepflegt, der geradezu alles dafür tut, dieses Ziel auch zu erreichen. Doch spätestens wer sein 39. Lebensjahr erreicht hat, wird noch ein zweites Mal darüber nachdenken, ob es nicht doch interessant sein könnte, vierzig Jahre alt und mehr zu werden. Und ist diese magische Zahl erst einmal überwunden, so dehnt sich die Lebensspanne auch gerne einmal auf 70 oder 80 Jahre aus und die Einsicht, für das eigene Alter vorzusorgen, hätte in diesem Fall dann besser schon in den Jahren kommen sollen, in denen selbst das 40. Lebensjahr noch in den Bereich der Utopien gesetzt worden war. Wer frühzeitig sein Leben plant, und auch in Betracht zieht, vielleicht doch ein paar Jahre älter zu werden, der kann auch rechtzeitig einen Vertrag nach dem Riester Modell abschließen. Im Gegensatz zu spekulativen Konzepten der Altersvorsorge, steht die Riester Rente unter dem Schutz staatlicher Garantien, die einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass der Versicherte auch in Krisenzeiten nicht auf seine Altersvorsorge zu verzichten braucht. Und wem es dann noch gelingt, den regelmäßigen exzessiven Konsum von Alkopops einzustellen und mit dem Rauchen aufzuhören, bevor das 13. Lebensjahr erreicht ist, der wird möglicherweise sein Riestergestütztes Alter auch noch in bester Gesundheit genießen können.