Wer beim Shoppen in der Innenstadt mal die Augen aufhält und darauf achtet, wird merken, wie viele Überwachungskameras es in Deutschland heutzutage gibt.  Großbritannien war hier der Vorreiter, doch der Trend ist längst bei uns angekommen. Zum einen überwacht der Staat belebte und beliebte öffentliche Plätze, aber auch in den Läden der Einkaufsmeile wird man häufig mit den Worten “hier wird videoüberwacht” begrüßt.

Die großen Elektroläden haben vor allem tagsüber mit Dieben zu kämpfen, Juweliere hingegen fürchten meist die Nacht und die Gefahr eines Einbruchs. Die kaum bezahlbaren Schmuckstücke im Schaufenster verleiten immer wieder Langfinger dazu, einen Zugriff zu wagen. Abhilfe schafft hier eine gute Alarmanlage, eine starke Verlasung und natürlich Videoüberwachungstechnik. Allein die Präsenz von Überwachungskameras sorgt nämlich schon dafür, dass Diebe sich lieber einen anderen Ort für einen Einbruch suchen.

Wenn man die Mittel hat, sollte man darüber nachdenken, Videoüberwachungstechnik in Kombination mit Sicherheitspersonal zu nutzen. Dieser Verbund ist sehr effektiv. Die Kameras zeichnen z.B. einen Diebstahl auf und der Ladendetektiv kann den Dieb so lange verwahren, bis die Polizei ihn in die Obhut nimmt. Das Videomaterial dient als stichfester Beweis, der keine Ausreden mehr zulässt. Da pro Jahr eine sehr hohe Zahl an Ladendiebstählen registriert wird, ergibt ein derartig aufwendiges Sicherheitsaufkommen tatsächlich Sinn. Die Kosten für die Investition rechnen sich schnell.

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