Rechtsanwälte bestimmen unseren Alltag. Viele Disziplinen in unserem Rechtssystem sind heute so komplex geworden, dass sie von einem durchschnittlichen Klienten kaum mehr überschaubar sein mögen und dennoch ist es kein Fehler, sich auch als Klient ein wenig in die Materie, die es der Anwaltskanzlei zu übergeben gilt, einzuarbeiten. Der Erfolg einer der Mandatschaft eines Rechtsanwaltes hängt nicht selten auch von der Kommunikation zwischen Rechstanwalt und Klienten ab, denn es gilt auch für den juristisch Unkundigen, der Kanzlei alle relevanten Informationen übermitteln zu können, so dass diese in die Lage versetzt wird adäquat zu handeln. Nicht selten findet diese Vorbereitung auch seitens des Klienten in schriftlicher Form statt, so dass keine Fakten und Hintergründe verloren gehen, die vielleicht im ausschließlich verbalen Dialog überhaupt nicht zur Sprache kämen. So manches, was der Klient für unwichtig erachten mag, ist in juristischer Hinsicht für einen bevorstehenden Prozess von großer Wichtigkeit und nicht wenige Details, die der Klient für wichtig erachtet, sind für den Rechtsanwalt ohne Relevanz. Zur Vorbereitung gehört immer auch die Klärung der Frage, welche Kosten auf den Klienten zukommen können. Die Kosten bemessen sich in Zivilprozessen nach der Höhe des Streitwerts und so ist es oft kein schlechter Ratschlag, diesen nicht nach utopischen Maßstäben zu bemessen. Im Strafprozess trägt der Angeklagte bei Schuldspruch die Kosten des Verfahrens und so kann die Ausweitung einer solchen Angelegenheit durch zusätzliche Zeugen und Sachverständige am Ende einen stolzen Betrag summieren.

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