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Ein Werbemittel ist die Gestaltung einer Werbebotschaft. Präsentekörbe können ein Werbemittel sein aber sie sind es nicht ausschließlich. Herr Wilhelm Hill beschrieb die Werbemittel als „reale sinnlich wahrnehmbare Erscheinungsform der Werbebotschaft“ (Zitat Hill). Werbegeschenke (oder Werbepräsente) im eigentlichen Sinne haben meist höheren Wert. Sie sollen im geschäftlichen Umgang Dank- bzw. Wertschätzung ausdrücken und sind daher nur dezent mit dem Logo der Firma bedruckt oder beschichtet. Die Industrie und der Handel setzen Werbung, sprich Werbeartikel zur Kundenneugewinnung und zur Kundenbindung ein. Der Markt dafür ist groß und er reicht vom Ramschware (Kugelschreiber, Feuerzeuge, Taschenkalendern) bis zu wirklich hochpreisigen Markenartikeln oder zu einem sehr beliebten Präsent aus dem Food-Bereich, dem Präsentekorb. Der Geschenkkorb hat nicht nur in Deutschland eine lange Tradition, sondern (man mag es kaum glauben) in fast allen angloamerikanischen Ländern wie Australien, Kanada oder die USA. Bestückt sind die Körbe zumeist mit Leckereien wie Schinken, Kaviar, rare Pastetchen und edlen Weinen. Der Präsentekorb ist deswegen so beliebt, weil sich dort Dinge aus dem Food- bzw. Non-Food-Bereich finden lassen, für die man selbst nie Geld ausgegeben hätte. Auch deshalb nicht weil das Geld gefehlt hätte, sich so etwas zu leisten. Die Körbchen sind meist geflochten, wobei auch schon Präsent-schalen aus Porzellan oder Terrakotta gesichtet wurden. Davon unberührt ist der Geschenkkorb alles andere als vom aussterben bedroht. Im Gegenteil, was in anderen Ländern bereits üblich ist, wird bald auch in deutschen Landen Einzug halten, nämlich der Ausbildungsberuf zum Präsentkorb-Designer. Der Verband der Werbemittel-Berater und Großhändler hat bereits jetzt schon vor, diesen Beruf in Deutschland zu etablieren.
Nicola Lavacca
nesta123@gmx.net
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