Angesichts stetig steigender Kosten bei den gesetzlichen Krankenkassen, überlegen sich immer mehr Menschen, ob es nicht von Vorteil wäre, die Gesetzliche Krankenversicherung zu verlassen und eine Private Krankenversicherung abzuschließen. Ob dieser Schritt richtig ist, ist von Fall zu Fall verschieden und in den meisten Fällen in einer persönlichen Beratung abzuwägen. Die meisten Vorteile bei einem Wechsel weg von der GKV hin zur PKV bekommt man, je mehr Geld man in seinem Beruf verdient. Das ist aus dem Grund so, weil die Beiträge zur Krankenversicherung in der GKV anteilig bezahlt werden. Bei derzeitigen Versicherungsbeiträgen zwischen 12 und 14 Prozent, bezahlt jemand mit einem Bruttoeinkommen von etwa 4000 Euro ungefähr 560 Euro monatlich plus den Beitrag für die Pflegepflichtversicherung. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt bei einem Bruttojahreseinkommen von derzeit 43.200 Euro. Trotzdem kann es für den Einzelnen auch von Vorteil sein, in der Gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben und lediglich eine Zusatzversicherung, wie etwa für Zahnersatz oder Sehhilfen abzuschließen. Wer viel Wert auf Flexibilität legt, ist mit einer PKV gut beraten. Ist jemand Gesund und Jung so bieten die Privaten Krankenversicherer günstigere Monatsbeiträge an. Werden bessere Leistungen gewünscht, so bieten die PKV Unternehmen für unterschiedliche Zielgruppen Lösungen an. Oft ist auch die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung im Leistungsfall hilfreich um Kosten zu sparen. Die Möglichkeiten in der PKV sind fast unbegrenzt. Diese Flexibilität fehlt in der Gesetzlichen Krankenversicherung, da man generell nur einen Rundumschutz bekommt und es dabei unerheblich ist, ob man ihn benötigt oder nicht. Der künftige Gesundheitsfonds der GKV wird nicht zu mehr Flexibilität führen. Im Gegenteil, die Beiträge werden weiter steigen.

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