Informationstexte zu vielen Themen
Schlaf ist etwas Unentbehrliches und schon zu Beginn der menschlichen Geschichte, suchten sich unsere Vorgänger zumindest einen Unterschlupf, um sich auszuruhen. Als Unterlage dienten anfangs nur Gräser, Stroh oder Felle. Mit Verbesserung und Vereinfachung der Lebensumstände wurde auch den Schlafgelegenheiten mehr und mehr Beachtung geschenkt. Die alten Ägypter schmückten ihre Liegen mit meisterhaften Verzierungen. Da in der Antike Schlaf- und Wohnbereich nicht getrennt wurden, dienten Betten nicht nur als Schlafplatz, sondern die Einnahme der Mahlzeiten fand ebenfalls darauf statt. Die Römer legten bei der Gestaltung ebenfalls großen Wert auf Luxus. Holz, Metall, Bronze und Elfenbein waren häufig verwendete Materialien. Es gab sogar Matratzen, deren Füllungen entweder aus Wolle oder Federn bestanden. Wie in zahlreichen Museen zu sehen ist, war für das Mittelalter ein Bett mit Himmel die typische Ruhestätte. Es war rundum mit Vorhängen ausgestattet, welche in der Nacht zugezogen wurden. Auch hier diente das Bett am Tage zum Teil als Sitzgelegenheit. Bis zum 15. Jahrhundert wurde der Größe der Betten immer mehr Beachtung geschenkt und sie beanspruchten einen großen Teil des Raumes. Mit Beginn der Neuzeit nahm der Prunk der Betten wieder ab. Auf umfangreiche Verzierungen wurde weitestgehend verzichtet, nicht aber auf die Behaglichkeit und Praxistauglichkeit der Schlafmöbel. Mit Beginn der Massenproduktion sanken auch die Preise für ein vernünftiges Schlafmöbel und es war nicht mehr unerschwinglich ein gutes Bett zu erwerben. Heutzutage ist es wichtig bequem zu liegen und einen erholsamen Schlaf zu finden. Außerdem wurden die wasserbetten wieder entdeckt. Eine Art wasserbett wurde schon vor circa 3000 Jahren von den Persern genutzt.
No Tag
Hinterlasse eine Nachricht
Du musst angemeldet sein um ein Kommentar zu veröffentlichen.