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Bei Solaris handelt es sich um ein Unix-ähnliches Betriebssystem, das schon seit den 80ern von Sun Microsystems entwickelt wird. In der heutigen Version 10 bietet der Hersteller hier zwar Varianten an – einmal das OpenSolaris für Desktops und zum anderen eine kommerzielle Lösung, die eigens für den Einsatz auf Servern entworfen wurde und sich daher für die Verwendung in Betrieben oder öffentlichen Institutionen sehr gut eignet. Zu den technologischen Highlights von Solaris 10 gehört sicherlich sein leistungsstarkes Dateisystem ZFS. Die Abkürzung steht für „Zettabyte File System“ – eine echte Innovation in diesem Bereich. So kann ZFS mit Funktionalitäten aufwarten, die man bei den herkömmlichen Dateisystemen vergeblich sucht. Das zentrale Merkmal stellen hier die Speicher-Pools dar. Diese machen die ansonsten übliche Verwaltung von einzelnen Laufwerken überflüssig. Stattdessen wird aus den physischen Datenträgern eine logische Einheit generiert, also der Speicher-Pool. In diesem können dann logische Partitionen angelegt werden und zwar in beliebiger Anzahl. Diese können dynamisch wachsen oder wieder schrumpfen, je nachdem wie groß der entsprechende Pool ist. Auch was die Handhabung angeht, zeigt sich das ZFS den konventionellen Dateisystemen durchaus überlegen. Denn sowohl das Anlegen eines solchen Pools als auch die darauf folgende Erstellung der Partitionen können mit nur zwei Kommandos durchgeführt werden. Dabei hat der Anwender die Wahl, ob er die Partitionierung oder das Einhängen in das Dateisystem manuell oder automatisch durchführen möchte. Und wer sich über das ZFS oder die weiteren Eigenschaften von Solaris 10 näher informieren möchte, dem bietet sich auf Schulungen wie dieser Seminar Solaris, Training Solaris eine gute Gelegenheit.
Gisela Bsdok ellab@web.de
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